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1 (1810)
Entstehung
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Einleitung. II Abschnitt.

wie die Musik die älteste unter den Künsten ist, sowird man auch genötliigt, die Astronomie (Stern-kunde) als die älteste Wissenschaft anzuerkennen.Denn wenn auch ( in einem sehr alten indischen Ge-dichte) Spuren botanischer Kenntnisse Vorkommen,wenn die Kenntnifs einzelner Steine und Metalle sichins graue Alterthum ve l.ert, und wenn auch schonsehr frühe merkwürdige Ansichten über das Feuer,den Aetlier, das Licht u. s. w. (in Bhogovotgita) vor-handen sind; ja, -wenn selbst einer der erst in neue-sten Zeiten wissenschaftlich bearbeiteten Theile derNaturkunde, die Geognosie in einigen nordischenSagen (unter andern eine die sich in der Isländischen E d-da findet) ein hohes Alter verräth; so bietet doch dieAstronomie die deutlichsten Belege ihres frühestenEntstehens dar; tun so mehr, da jene Belege in einerVollkommenheit angetroffen werden, welche auf eineAnfangszeit schiiessen läfst, die sich in den fernstenMomenten der Geschichte des Menschengeschlechtsverliert. Dahin gehören einige Data aus der Geschich-te vorzüglich asiatischer Völker; z. B. die Geschichtevon China nennt einen König Hoangti ( der im fünf,ten Jahrtausende vor unserer Zeit gelebt haben soll)und seinen Minister Yuchi als berühmte Astronomen,von denen der leztere den Polarstern bestimmt, unddie Sphäre erfunden haben soll. Eben so wird der sei-ner astronomischen Kenntnisse wegen vom Volke aufden Thron erhobene, einige Jahrhunderte später ge-lebte König Cur eni als Urheber der ersten den Chi-nesen bekannten astronomisch), n Tafeln genannt. Da-liiu verdienen ferner (naeh BaILLy) die indische Be-obachtung der Schiefe der Eclyptik und der dazu ge-hörigen Tageslängen: die alte Annahme der Monds-