34 Einleitung. II. Abschnitt.
gen, die aus zu streng gehaltener Trennung der Thei-le entspringen, einen Darum entgegen zu setzen.
§. 11.
Die Lebensbedürfnisse der Menschen habenschon frühe zu Kenntnissen von der Natur ge-leitet, aber wie mannigfach und zahlreich auchdie Phaenomene w aren, zu deren Kenntnifs manauf diesem unwissenschaftlichen Wege gelangte,so würden sie doch für uns fast bedeutungslosgewesen seyn, wenn sich nicht schon in fernerVorzeit Männer der 'ächten Naturforschung ge-widmet hätten, welche die Mühe des Sammelnsder zerstreuten einzelnen Beobachtungen nichtscheuend, mit hellem Geistesblicke ihrem innernWissensdrange Genüge zu leisten strebten, uiiddes erhabenen Berufes, nach Wahrheit zu for-schen sich bewufst, so jene höhere Kenntnifsder Natur entkeimen Hessen, die aus dem Orien-te abstammend, späterhin, vorzüglich in denlezten Jahrhunderten von tüchtigen Forscherndes Abendlandes gepflegt, jetzt Knospen treibt,deren Fülle einer Zukunft entgegen sieht, wozum Gemeingut aller Nationen erhoben, herrlichund schön erblühen wird, was Jahrtausende zuentwickeln strebten.
Bemerk, i ) So wie bei Erfahrungswissenschaften ankeine Anordnung zu denken ist, die derjenigen in- der Mathematik gleich käme, und nur das Streben