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Einleitung. I. Abchnilt.
(Phaenomenon) , und jede Empfindung der Art istmit mehr oder weniger deutlichen Vorstellungen ver-knüpft (Vergl. §. 3.). Diesen den höchsten Grad derDeutlichkeit zu verschaffen, ist der Wunsch jedes Na-turforschers, in sofern er die Naturerscheinungen zumGegenstände seiner Untersuchungen macht, und ererreicht seine Absicht, wenn er, durch Vergleichunggeleitet, die analogen Erscheinungen möglichst all-seitig auffafst, und nicht sowohl mit Hülfe des Wi-tzes, als vielmehr des Scharfsinns, ihre gegenseitigeBedeutung zu durchschauen strebt.
4) Erfahrungen für sich aufgefafst, ohne darausSchlüsse auf die Natur des wahrgenommenen Gegen-standes abzuleiten, sind ohne Nutzen für die Wissen-schaft. Der Naturforscher Verbindet vielmehr die ein-zelnen Folgerungen, um bei einem Schlüsse anzuge-langen, der alle Umstände der Erscheinung ins ge-hörige Licht setzt, und auch bei möglichster Abände-rung derselben mit keinem in Widerspruch steht. Sowird es ihm möglich, aus der lezten Folgerung Re-geln für die einzelnen Theile einer Erscheinung ab-zuleiten, und die Verbindung dieser Theile nachwei-send die gesammte Erscheinung zur erklären, Seltenreichen aber diese Erklärungen der Nalurphänomenezu den lezten vorhandenen Gründen, und, um auchhier das Bedürfnifs ‘•unseres Geistes zu befriedigen,nimmt man häufig nicht durch Erfahrung oder durchrichtige Vernunftschlüsse erwiesene Ursachen als Er-klärungsgriinde auf. Eine solche Erklärungsart ist dannim Gegensätze der ersleren categorischen einehypothetische, und nur dann kann eine Hypo-these auf Brauchbarkeit Anspruch machen, wenn siewenigstens einige wichtige Beobachtungen und Versuche