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1 (1810)
Entstehung
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Allgem. Verhältnifs des forschenden Menschen. 2 5

für sich hat, und ungezwungen zur Erläuterung meh-rerer analoger Erscheinungen pafst. Sehr häufig füh-ren die Hypothesen, indem sie der vorsichtige un-partheiische Beobachter einer Prüfung unterwirft, zuwichtigen Entdeckungen, und überhaupt ist ihr Ge-brauch , bei kluger Auswahl, wenn gründlichere Er-klärungen mangeln, mehr nützlich als schädlich. Vgl-G. C. Lichtenbergs Vorrede zur sechsten Auflagevon Erxlebens Anfangsgründen der Naturlehre. Göt-tingen 1794. 8-

§. 6 .

Die blosse Beobachtung der Naturerscheinun-gen führt in ihren Zusammenstellungen zur Na-turbeschreibung (Physiographia) oder un-eigentlich sogenannten Naturgeschi chte- DieZusammenstellung wird bewirkt, indem man dieBegriffe einzelner Gegenstände unter höhere ge-meinsamere bringt, und endlich zu einem um-fassenden Begriffe leitet. So bildet man, durchAbstraction des mehreren Gegenständen Gemein-samen die Begriffe der Arten ( Species), durchAbstraction des mehreren Arten Gemeinschaftli-chen die der Gattungen (Genera); und aufähnliche Weise, die der Ordnungen (Ordines)deren Unterabtheilungen die Familien bilden,der C lassen (Classes) und der Bei che (Reg-na). Die Gesetze der Reflexion schreiben hierden Gang vor; die Absonderung einzelner Merkmale, und die Vereinigung der mit diesen Merk-