Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
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Einleitung. I. Abschnitt.

so finden wir auch liier die Elemente des organischenLebens wieder, indem wir der Erde, so wie über-haupt den Weltkörpern , den Werth eines organischenGanzen zugestehen müssen. Vermögten wir, die Erdemit ihren enthaltenden Thätigkeiten so zu umscliauen,als wie wir dieses z. B. bei einem einzelnen Organis-mus im Stande sind, so würden wir nicht erst dieFrage aufwerfen, ob wir den grossen Gliedern derErde einen ähnlichen Werth in Beziehung auf eingrösseres organisches Ganze zugestehen müssen, denwir jedem denkbaren Theile kleiner Organismen ein-räumen, ohne nur irgend zu zweifeln. Zugleich erge-ben sich aus solchen und ähnlichen allgemeinen Be-trachtungen der Sinnesgegenstände einige Folgerun-gen , zu denen wir späterhin auf verschiedenen We-gen geführt werden, die für die Kenntnifs des Ver-hältnisses .des forschenden Menschen von Wichtigkeitsind; nämlich, dafs in allen Weltgliedern die Mög-lichkeit gegeben ist, gegenseitig einzuwirken, dieserEinwii^.ung zufolge entsprechende Lebensveränderun-gen zu erleiden und hervorzurufen, und mithin dennatürlichen Standpunct, den organischen oder anor-ganischen Character (nach Masgabe und Beschaffen-heit der von aussen kommenden Aufforderung undder innerlich begründeten Fähigkeit zu folgen) zu wandein. Die Processe einer solchen Umwandlung der be-stimmten Substanz, sind entweder universell oder aufbestimmte Individuen bezogen; wir bezeichnen sieam passendsten durch den allgemeinen Ausdruck:Assimilation, wo wir wieder Assimilatiönsprocesse desUniversums und des Individuums unterscheiden.

5) Gewöhnlich wird unter Leben nur das mitwillkürlicher Bewegung verknüpfte, der Organismen,