Einleitung. I. Abschnitt.
iß
etc. mit Zuziehung der Verstandeskräfte, in beschränk-ter Form, negirt durch ein bestimmtes Mas von Kör-perlichkeit findet, so strebt das Gefühlorgan, den be-stimmten Zustand seiner selbst, d. i. das bestimmteMas der in Actu gesetzten Expansion, in der Umge-bung zu erkennen. Sich selbst als Vergleichungsstufehinstellend, findet es in der Wärme denselben Zu-stand (entweder entsprechend, oder übersteigend odernicht erreichend) dargestellt, in der Kälte hingegensich selbst gehemmt, durch in Actu gesetzte Contrac-tion, und im Widerstande des Körperlichen durchTastung) das was sowohl Wärme.als Kälte stets vor-aussetzen , den Träger beider: die jedem Gefühlsob-jecte eigenthümliche Masse (Masse—und somit auchWärme und Kälte — steht also dein Lichte gegenüber).— Auf ähnliche Weise ist im Geschmacks- und Ge-ruchsorgane— deren Gegenstandsbedingung das Flüs-sige ist — die Fähigkeit entwickelt, nicht sowohl denquantitativen Unterschied der thätigen Expansion oderContraction, als vielmehr den mannigfaltigen Aus-druck derjenigen Eigenthümlichkeit ( Besondernhc-it)der Masse aufzufassen, den sie durch jedes Mas be-endeter Expansion oder Contraction erhalten hat. Derdem Geschmack und Gerüche sich darstellende qua-litative Gegensatz mufs mithin als fixirter Zustand,und zwar als aus dem allgemeineren (dem Flüssi-gen) entwickelter, oder als durch dasselbe begründeterangesehen werden , entspricht aber auch zugleich dem-jenigen der Wärme und Kälte, in so fern dieses Zu-stände von gleicher Entgegensetzung , aber nicht desGewordenen sondern des Werdenden sind. Es giebtaber, kein blofs Gewordenes, keine absolute Gegen-wart in der Natur; sondern alles Gewordene trägt