Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
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Allgem. Verhältnifs des forschenden Menschen, i5

sen entspricht; indem er die Natur erforscht, deuteter die Symbole seiner selbst, geistig geht er zur Na-'tur, ihre Geistigkeit erspähend. Jedem seiner Sinneliegt nothwendig dasselbe Verhältnifs zum Grundealle sind Organe, wodurch der Geist zum Geistespricht, mit deren Hülle der menschliche Geist dasEntfalten der geistigen Seite der ObjecLe, die plasti-sche Darstellung der Seele in der Form gewahrt. DieMöglichkeit einer solchen Wahrnehmung mufs aberzunächst in den Objecten selbst dadurch vorbereitetseyn, dafs sie unter bestimmten Bedingungen (derenallgemeinste die Berührung ist) den Zustand kör-perlicher Beschränktheit relativ aufzugeben, und anden entgegengesetzten des geistigen freieren D..seyns_überzugehen vermögen. JndemMase, wie die geistigeEntwickelung des Körperlichen vollendet ist, kann sieauch nur von uns miLtelst der Sinne unmittelbar erkannt werden, und am vollkommensten geschiehtdieses da, wo der Sinnenzustand mit dem seiner Aus-senwelt in Rücksicht des geistigen Werthes gleichsteht. Hier erkennt der Sinn klar das ihm Gleiche,keine Unterscheidbarkeit in der Aussenwelt trübt denAct;; ein nur bei dem vollkommensten Sinne, bei demAuge, möglicher Eall. Das erhellte durchsichtige luft-artig Flüssige steht für das Auge auf einer, solchenStufe; bei allen übrigen Zuständen, bei dem Fest-nnd Tropfbar - durchsichtigen, bei dem Weissen, beiden Farben, ist jener Werth mehr oder weniger ne-girtj, und in demselben Mase unterscheidet das Augein ihnen, erkennt es mittelbar, Auf gleiche Weise,wie das Auge, den Zustand seiner geistigen Entwicke-lung, das Licht, in der Umgebung sucht, und es mit-telbar in jenen untergeordneten Zuständen der Farbe