Allgem. Verhältnifs des forschenden Menschen. i3
de ipsa natura, sive libera in receptam naturae notio-nem disquisitio, Genev. iö88- 4 - hi d. l a ^. Uebers.seiner Operum. ebendas.
§. 3.
Sofern wir das mit der umgebenden Naturgemein haben, dafs sie — wie wir selbst — un-serem Ich als Gegenstand erscheint, werdeu wirdarauf hingewiesen, eine gewisse Analogie desWesens der Natur mit unserem persönlichen Ver-hältnifse anzuerkennen; die darin besteht, dafswir die Naturthätigkeit, so wie die unseres We-sens, als Ausdruck des allem Körperlichen in.wohnenden Geistigen betrachten; oder Daseynund Thätigkeit, Körper und Geist, als Grund-verhältnisse Eines Seyenden, ersteres durch lez-teres bedingt, ansehen. Natur ist mithin unsermanschauenden Geiste die reale Bezeichnung derewigen unendlichen Ideen der Gottheit, nnd alleNaturforschung besteht in dem Bestreben desmenschlichen Geistes , das ihm Gleiche in allemAeusseren zu schauen, das Maafs (die Energie,das Moment) und die Art der endlichen Beschrän-kung des Naturgeistes zu ergründen, und diesesursprüngliche, in der Regel bewufstlos sich dar-stellende Verlangen, wird zunächst vermitteltdurch die Sinn e.