Einleitung» I. Abschnitt.
t«
Inbegriffs der Kräfte der Dinge vorangehen mufs. Inden Ausdrücken: die Natur bringt hervor, bewirktdieses oder jenes, wird es zu Bezeichnung der ewigschaffenden, alle Dinge aus sich selbst erzeugendenUrkraft der Welt, der ersten Grundursache der Er-scheinungen in der Welt, und somit der Dinge selbst,angewendet; dieses war die Natura naturans der Scho-lastiker, von der sie obige Bezeichnungen durch Na-tura naturata unterschieden. Beide Begriffe sind indem allgemeinen Ausdrucke: Welt oder Universumvereint. — Kant drückt sich darüber in seiner Critikd. V. S. 446 folgendermasen aus: „Natur, adjective(formaliter) genommen, bedeutet den Zusammenhangder Bestimmungen eines Dinges nach einem innerenPrincip der Causalität. Dagegen versteht man unterNatur, substantive (materialiter), den Inbegriff derErscheinungen, so fern diese, vermög eines innernPrincips der Causalität, durchgängig Zusammenhängen.Im ersteren Verstände spricht man von der Natur derflüssigen Materie, des Feuers ü. s. w. und bedientsich dieses Wortes nur adjective;. dagegen, wenn manvon den Dingen der Natur redet; so hat man ein be-stehendes Ganze in Gedanken.“ — Eben so vielfachist die Bedeutung der Wörter widernatürlich(contra naturam), unnatürlich (praeter naturam)und wunderbar im Gegensätze von natürlich,so wie auch diejenige der Ausdrücke: künstlich und
Kunst; lezterer im Gegensätze von Natur bezeichnetim Allgemeinen die durch den Menschen bewirkte(nicht von selbst, oder nicht im gewöhnlichen Gan-ge der Erscheinungen erfolgende) Veränderung derDinge zu gewissen Zwecken. — Ausser den zuvor an-geführten Schriften vergl. man noch Hob. BoYnit tr.