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1 (1810)
Entstehung
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4 Einleitung. I. Abschnitt.

oder des Priesters) bedarf, um die Schauung desHöchsten einzuleiten. Die Menschennatur ist daherfür alle Erdgebilde die lezte Vergleichungsstufe; jemehr sie sich derselben nähern, um so mehr leben dieErdindividuen sich selbst, mit ihrem Wesen zugleichauf ein höheres gemeinsames Leben, auf das des Uni-versums, als eines Ganzen hindeulend; umgekehrt,je weiter von der Menschennatur entfernt, um so mehrist die höhere Selbstständigkeit unterdrückt, und dievollendetere Hingebungen die Aussenw'elt begründet.

§. e.

Die Naturforschung findet mithin ihre ur-sprüngliche Quelle ebenfalls im Bewufstseyn,und wir selbst machen uns zum Gegenstände je-ner Forschung, wenn wir Alles, was uns einAeusseres, Abhängiges ist ('also auch der Menschim Akte der Selbstbetrachtung) oder das, waswir kürzer Natur nennen, einer höchsten Ver.gleichung: unterwerfen. Die Verstandesbeweisefür die Richtigkeit der Gleichung; d. i. die ausden Thätigkeitsverhältnissen der Gegenstände ge-zogenen Schlüsse, können für sich auf keine un-bedingte Gültigkeit Anspruch machen, erlangenjedoch einen hohen Grad allgemeiner Gewifsheitwenn ihnen die innere Stimme der Wahrheit:die Vernunft entgegen kommt, und so den Ar-beiten des Forschers den Stempel des Wissensverleihet.

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