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1 (1810)
Entstehung
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Allgem. Verhältnifs des forschenden Menschen. 3

Geiste aller Geister: zur Gottheit; und das zu Allemwas sich ihm als Gegenstand, als Aeusseres, als Ersclieinungswelt, als Natur darbietet. Zwischen beiden^tritt er mit seiner Persönlichkeit als Vermittler auf,das erstere ahnend, in reiner Begeisterung schauend,das lezlere empfangend, beurtheilend, begreifend unddurch sich selbst unterhaltend.

4) Wir können uns dieses Verhältnifs der Welt zuGott, und somit der endlichen Seite des Menschenzum Unendlichen 'anschaulicher machen, wenn wirdas rein geistige göttliche Seyn (im Gegensätze desden Gesetzen der Endlichkeit, der inneren Nothwen-digkeit folgenden Daseyns) als unbedingt schaffendeThätigkeit, als ewige Idee, und derselben gegenüberdie Stufe möglichster Beschränkung selbstständigerThätigkeit (für uns z. B. zunächst die anorganischeNatur) festsetzen; so wie alles zwischen beiden Ver-hältnissen des Seyns wirklich Vorhandene, als den inunendlicher Mannigfaltigkeit sich darstellenden Aus-druck jener Idee. Jede niedere Stufe deutet dann aufeine höhere hin; in der anorganischen Natur, die Ah-nung eines freieren Lebens, idas ist einer selbssstän-digeren (individualisirteren) Daseynssphäre, die imAllgemeinen in der organischen Natur gegeben, undin Beziehung auf unsre Erde zunächst mit Pflanzen-welt zu bezeichnen wäre; wo eine ähnliche Hinwei-sung auf die Thierwelt, und hier auf den höchstenMoment des thierischen Lebens, die Abstufungen desSelbstgefühls durchlaufend, auf persönliches Bewufst.seyn statt findet, die im Menschen verwirklicht, derruhigen Betrachtung oder vielmehr der religiösen An-dacht, der Begeisterung (des Forschers, des Künstlers