84
Auch bin ich fest überzeugt, baß Tausende Achter Pa-trioten bet erlangter näherer Ansicht und der dadurchveranlaßten richtigen Bcurtheilung des hohen WertheSeiner verbreiteten Fabrikation dieser Art, alles ihnennur Mögliche für die gute Sache zu thun, bemüht seynwerden. Es wäre doch aber auch sehnlich zu wünschen,baß hierin nurEincStimmeimPublikum herrschte, undbaß dle Schwäche, die einem großen Theil der menschli-chen Gesellschaft eigen ist, nchmlich dem, was dasAusland liefert, (meistentheils nur vorurtheilsweise)einen größer» Werth als den einländischcn Erzeugnissenbeizulegen, von jedem, der auf Vaterlandsliebe An-spruch macht, völlig abgelegt werden möchte. Da die-selbe schon in glücklichen Zeiten dem Wachsthum deüWohlstandes und einer erhöhten Industrie im Staalesehr nachrheilig ist; sollte sie nicht um so viel mehr inden heutigen bedrängten Zeiren ganz unterdrückt wer-ben? Muß nicht der wahre Patriot aus so vielen indie Augen leuchtenden, auch in dieser Schrift berührten,Gründen, möglichst das zu entbehren bemüht seyn, waswir vom Auslände erhalten und dagegen gern sich des,sen bedienen, was das Vaterland hervorbringt? DieAnhänglichkeit fürs Fremde sollte von jedem vcrnünfti,gen, sich selbst und das allgemeine Wohl liebende»Menschen, als eine schädliche Schwäche gemieden wer-ben,
Vorzüglich verdient aber wohs diese Fabrikationund ihre Fabrikate das lebhafteste Interesse eines jede»girren Staatsbürgers, da sie gehörig verbreitet, dem