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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
Seite
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§7

durch selbiges die tragenden Schaafmuttern nicht alleinbei vollen Kräften bleiben, sondern auch nach demLam-men ihre jungen Lämmer durch reichliche und gute Nah'rnng so schnell wachse» machen, daß solche »ach etli-chen Monaten eine bewundernswürdige Stärke undGröße erhalten. An Stroh wird auch eine sehr bedeu-tende Ersparniß, die gleichfalls eine sehr ansehnlicheVermehrung des Düngers veranlassen kann, gemacht,und zwar dadurch: ohne dieses Futccr von Trebernmit Siede, braucht man täglich ein Futter Heu und 4Futter Stroh; bei jenem Furter aber sind täglich nurein Zrurer Heu und zwei Futter Stroh hinreichend.Cs werden daher täglich 2 Futter Stroh ersparet.

^>'L. Man braucht zwar zu dem zu den Trebernnöthigen Hecksel auch einiges Stroh,allein doch nicht einDrittheil so viel, als das Stroh beträgt, welches manden Schaafen auf einmal vorlegt. Auf eine Schaaf,Heerde von soo Stück sind die Treber von 10 Cntr.Rüben zum täglichen Futter vollkommen hinlänglich.Zu den r 2 Ochsen, welche zur Fabrikation nothwendigsind, um abwechselnd das Rad zu treten, und welchetäglich dreimal mit dergleichen Trebern mit Hecksel ge-mengt, gesintert werden, sind die Treber von 1 s Cntr.Rüben vollkommen hinreich.'nd. Diesem zufolge brauchtman also täglich für Ochsen, Kühe und Schaase denRückstand von 4 s Cntr. Rüben, und cs bleiben dahertäglich die Treber von zs Cmr. Rüben übrig, womitman noch 25 Stück zur Mästung ausgestellte Ochsendergestalt versorgen kann, daß solche nach 14 isWochen als vollkommen gemästete Ochsen verkauft und