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kann, wenn solche auf vorher beschriebene Art gelegstsind, als man von zwei Metzen erhalten kann, die aus«gesäet worden sind. Und da, bevor inan de» Saamenselbst erzeugen kann, derselbe selten und theuer ist, soist dessen Ersparniß eine sehr angenehme Sache.
Noch muß ich in dieser Rücksicht bemerken, daß dieKapsel des Saamenö von einer Harte ist, die sich nurlangsam in der Erde auflöset, »nd in einem trockenenFrühjahr können leicht 6— 8 Wochen vergehen, cheinan eine Pflanze zu sehen bekommt. Um nun diesem un-ersetzlichen Verluste in Zeiten vorzubeugen, so ist das Ein-quelle» der Saamenkapseln höchst zweckmäßig. Ich, umdenSaamen zugleich ein wenig anzusenchten, lasse dleSaa,menkapseln in einem oder mehreren Gefäßen mit lauemWasser, worin Hvrnspäne befindlich sind, eimveichen.Nach 4 oder s Tagen wird der größte Thell diesesWassers abgegossen, und der durchnäßte Saame, aneinem mehr warmen alß kalten Orte, ln den Gefäßen,worin er eingewcicht worden, so lange stehen gelassen,bis die Keims durchbrechen und er nunmehr auf obenbeschriebene Weise vortheilhafter in den Boden gebrachtwerden kann
Nunmehr will ich zu der Bestellung des Rüben.-ackers übergehen, wenn man sich gegründete Hoffnungquf eine reichliche Erndte machen will. Es ist auch hieram besten gethan, wenn man den Dünger im Herbstauf den Acker bringt und ihn noch vor dem Winter un«rerpfiügt. Im nächsten Frühjahr, sobald man nurohne Schaden auf den 'Acker kann, wird der im Herbstgestürzte ober umgepflügte Acker gut mit den Eggenzerrissen, hernach so tlef als immer thunlich, gewandt,