Die Kosten des eigenen Nübenerbaues könnet, ei-gentlich gar nicht veranschlaget werden, wei! ein Eut-wo eine solche Fabrik im Gange ist, zehnmal mehr ge-winnt, als alle GeldauSgaben bei Anpflanzung und betder Enidte der Rüben nur immer betragen können;auch darf man wegen der dabei vorkomnienden Ackerar-beit Weber ein Pferd, noch ein Gesinde mehr halten-und die Handarbeiten müssen die Leute, welche bei derFabrik im Dienst stehen, verrichten. Dagegen könnteman die Anfuhre des Feuermateriale und andre Fuhren-welche durch die Fabrikation veranlaßt werden, höch-stens auf z oc> Rtlr. veranschlagen. Hierdurch würdealso die Summe aller erforderlichen Ausgaben bis auf9298 Rtlr. steigen, welche die jährliche Fabrikationv»n 14000 Cenkr. Runkelrüben, ohne zu hoch ge-spannte Anstrengung, in einer Fabrik von der Einrich-tung, wie die hiesige ist, erfordern würde.
Meinen unter der praktischen Behandlung dieserFabrikation gemachten Erfahrungen zufolge, sind nurbei gehöriger Wahrnehmung der hier obwaltenden Ver-fahrungsart, nachstehende Resultate im mehrjährigenDurchschnitt, mit Zuversicht zu erwarten. Als:an kandisartigem Zucker und Farin 63000 Pfund
oder davon an raffinirtem 36750 —
an ordinärem Syrup 42200 —-
an durch das Naffiniren gewonnenem
Syrup 14500 —>
an Arak zu Rum und Conjak zu ^ 17000 Quart
an sehr feinem Essig zs 5» 0 —