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Th. 2 (1843)
Entstehung
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Stettins Eroberung.

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bewundern. Der Bürgermeister selbst war aus Neugier demSchwärme gefolgt. Gustaf Adolf, welcher es erfuhr, ließ ihn zusich rufen und versicherte ihn, „daß er die friedlichsten Absichtengegen die Deutschen habe. Er sei gekommen, nicht als ein ehr-süchtiger Fürst, sondern nur als ein Soldat, um sie gegen Räuberund Unterdrücker zu schützen." Während des Gespräches nöthigteer den alten Bürgermeister, den Hut aufzusetzen. Dieser, so wiealle Gegenwärtigen, waren ganz entzückt von der Milde und Her-ablassung des schwedischen Königs.

Endlich kam der alte Bogislaus, Kränklichkcitshalber in einemWagen an. Gustaf Adolf ging ihm mit zuvorkommender Höf-lichkeit bis zur Hälfte des Weges entgegen. Nach den erstenfreundschaftlichen Begrüßungen, hielt der König eine ausführlicheRede, worin er zu zeigen suchte, „ daß er nicht als Feind komme,weder nach Deutschland im Allgemeinen, noch nach Pommern imBesondern, sondern nur um Beide vom Druck des Kassers zubefreien; er bitte also, daß der Herzog ihn als Freund wolle inStettin einziehen lassen, wogegen er heilig gelobe, daß die Ein-wohner von seinen Truppen durchaus nicht beunruhigt werdensollten." — Der Herzog bat sich aus, mit seinen Nathsherreneinige Augenblicke allein die Sache erwägen zu dürfen. Nach einerWeile kam er wieder zum Könige und erklärte, „daß seine Pflichtgegen den Kaiser und das deutsche -Reich ihn hindre in den ge-machten Vorschlag einzugehen. Er bitte daher den König, lieber,wenn es möglich wäre, das ganze Land zu verlassen; oder wenig-stens Stettin zu verschonen, und dieser Stadt die Neutralität zugönnen, welche die Kaiserlichen ihrerseits gelobt und bisher auchgehalten hätten." — Der König antwortete, „daß er schonmehrmals versichert habe, daß seine Absichten keine feindlichengegen das deutsche Reich seien, sondern nur gegen den Kaiser.Der Herzog möge daher nicht länger in seiner Ansicht beharren.Ich kenne auch zu gut den Zustand der Stadt," fuhr er fort,„und weiß, wie leicht es meinen Truppen werden würde, wennes sein müßte mit Gewalt ihre Wälle zu ersteigen. Oder glaubtvielleicht Ew. Durchlaucht," sagte er und zeigte auf eine MengeFrauenzimmer, die man an den Fenstern des Schlosses sah, „daßjene schöne Leibgarde dort, die Mauern gegen meine Dalckarlicrvertheidigen werde? Zudem lohnt es der Mühe nicht, mit mir