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Die Rückkehr katholischer Christen im Großherzogthume Baden zum evangelischen Christenthume
Entstehung
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Eine kleine Gemeinde von einigen vierzig Fami-lien, welche größtentheils au6 wenig bemittelten Land,leutcn besieht, würde, ungeachtet der sicher nicht außenblei-benden Beyhülfe des-Grundherrn, nicht ohne Beschwerdeden erforderlichen Aufwand bestreiten können. Auch zweifeltNiemand in Baden, daß dieses geschehen werde, weilman weiß, daß die Regierung, indem sie streng überdem Grundsätze der Parität hält und die Rechte ihrerkatholischen Unterthancn auf keine Weife verletzt, dochnichts weniger als gleichgültig gegen die Kirche ist,deren Glauben und Anbetungsweise sie selbst theilet.Sicher wird der neuentstandenen Gemeinde die Unter-stützung, deren sie bedarf, werden; und hierdurch,mehr aber noch durch den der jungen Pflanze selbstinwohncnden LebenStricb, durch freye und glückliche Ent-wickelung des evangelischen Geistes, möge sie wachsenund gedeihen, also, daß sie der Welt von der Kraftdieses Geistes zeuge und ihre Rückkehr zum evange-lischen Ehrisicnthume, (denn das ist der Uebergangvom Katholicismus zum Protestantismus, welcher dasursprüngliche Lhcisienthum erneuert har) vor allen, de-ren Blicke auf sie gerichtet sind, durch reine Sittenund erleuchtete Frömmigkeit rechtfertige.

II.

B e u r L h e r l u n g.

Die Entstehung einer kleinen Gemeinde ist aller-dings kein Ereigniß von welthistorischer Bedeutsamkeit,und das Verhältniß der Katholiken und der Prote-stauten in Deutschland wird dadurch nicht verändert.