Einen einzigen Gegenstand mir will ich zur Sprachebringen, weil ich weder in dem Sendschreiben an Prcchtlnc ch in der Schrift über Protestantismus und KatholicismusGelegenheit gefunden habe, über ihn mich zu erklären,nämlich die Proselytenmachern), welcher der Verfasser (S.86 — 87.) auf folgende Weise das Wort redet: „Ge-
wöhnlich, sage er, beschreibt man sic als diejenige Art desfalschen Rcligionscifers, wo man die Mitglieder andererNeligionsgcsellschaften mit Zudringlichkeit und durch uner-laubte Mittel zu derjenigen zu bringen sucht, welcher manselbst zugethan ist. Dieser Definition nach schließt alsoProselytenmachern) alle Anwendung von Gewalt und allenZwang aus, und beschrankt sich darauf, die Neigung undden Willen des zu Bekehrenden für sich zu gewinnen.Dicß geschieht jedoch mit Zudringlichkeit. Da aber dieWahrnehmung des Zudringlichen von dem individuellen Ge-fühle eines jeden abhangt, und dem einen als Zudringlich-keit erscheint, was dem andern nicht so vorkommt, so ist
der Sonne zu folgen. Was aber das Lachen derSonne betrifft, so mag mich theils Homer theils derheilige Sänger David vertreten. Denn der erste läßtHimmel, Erde und Meer lachen wenn er (llznmms lnLererem v. 13 — 14) sagt:
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und der zwepte braucht dasselbe Bild von Gott sogarwenn er spricht (Psalm 2, 4. 59, 9.): aber der imHimmel wohnt, lacbet ihrer, und der Herr spottet ihrer.Sollte aber der Verfasser hiermit nocb nicht befriedigtseyn, so mag er vergleichen was theils zu der erwähne/tcn Homerischen Stelle Nuhnkenius und Mitscher/lieb, theils zu des Arschylus Proinctbeus V. 0».Stanle» und Bucler bengcbracht haben, und erwird, wenn alles, was lacht, ihn lache» macht, so vielStoff zum Lachen finden, daß er lächerlich wird mit sei-nem Lachen bei) sehr ernsthaften Dingen, welches ebennicht für ein Merkmal eines vorzüglichen Verstandes zugelten pflegt.