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Wenn ungehindert, ungestöret ichIn dir, o Gott, ich mich bewegen könnte!
Wär's Wunder noch, wenn dann mein HerzIn unermeßner Freude' schwämme?
Du Unermeßlicher bist ja mein Ziel!
Dieß Ziel, mein Gott, hast Du gestccket mir.
Du wirst gewiß es mich erreichen lassen,
Wenn ich in Einheit Dir, dem Einen, mich vereine.Es ist der Seele Liebe Kraft,
Die Dich, o Gott, zum Gegenstand mir macht.
Wie selig wäre ich, o übersel'ges Wesen,
Wenn ungehindert, ungestöret ichAn dir, o Gott, ich mich bewegen könnte!
War's Wunder noch, wenn dann mein HerzIn unermeßner Freude schwämme?
Du Unermeßlicher bist ja mein Ziel! —
IV.
Von der wahren Armuth und Bloßheit des Geistes.
§8as ihr mich fragt, will ich nach meiner Ueberzeu-gung sagen:
Der wahre Geistesarme
Ist geistlich unaussprechlich reich,
Wo Geistesarmuth ist,
Ist Gottes Geist daneben.
Laß Kreuz und Leiden kommen.
Den Geistesarmen stört es nicht;
Sein Wille ungetrübt
Nimmt ruhig stets aus Gottes Hand
Stillschweigend ohne Widerrcd',
Was immer Gott nur schicken mag,