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und jene aller AuSerwählten im Himmel und aller voll-kommenen Menschen auf Erden stimmen in ihrer höch-sten Vollkommenheit mit seinem vollkommenen Willenüberein, und so sind sie auch ihm verdienstlich; jasollte auch in seinen Werken noch irgend ein Gebrechenseyn, fehlt ihm aber nur der gute Wille nicht und thuter, was er vermag, und hat den heißesten, ernstlichenWunsch, alles nach dem allerliebsten Willen Gottes auf das! Vollkommenste zu thun, dann ersetzet Gott mit Seinen Wer-l ken, mit Seiner Gnade das ohne des Menschen eigeneSchuld in sein Werk eingeschlichene Mangelhafte: dennGott liebt den guten Willen, Er will ihn nimmermehrleer ausgehen lassen. Er nimmt ihn an und will ihn mitallen Gaben und Gnaden beseligen.
§. 54.
Endlich wird auch jene höchste ursprüngliche Kraft desMenschcngeistes, die er vor seinem Falle besaß, vermögewelcher er mit Gott im unmittelbaren Bande und in se-ligster Vereinigung mit Ihm stand, in dem Leiden un-seres Herrn wieder hergestellet und zurückgegeben. Denn,Gott unmittelbar zu schauen. Ihn zu kosten und zu er-fahren, war Gottes höchstes Geschenk an den ersten Men-schen; dieses herrlichsten, göttlichen Segens aber beraubtedie Sünde den Menschen, durch sie entstand eine traurige,störende Scheidewand zwischen Gott und dem Menschen,die nur durch Christus und in Ihm wir tilgen könnenund sollen, so nämlich, daß der Menschengeist entledigetund leer werde von allen jenen Hindernissen und Vermit-telungen, die der irdische Sinn eingeschoben hat in ihn.Diese Reinigung und Läuterung aber kann nur dann ge-schehen, wenn alle innere und äußere Seelenkräfte sich> einwenden in die Lehre, Werke und das Leiden Christi,und jede einzelne Kraft nach Vermögen und ihrerArt darin wirket und sich übet; diese Uebung in Christoläutert und reiniget sie nun alle. So gereiniget, sind sienun empfänglich des göttlichen Liebefeuers, womit sie ent-zündet werden und welches ihnen allen jene ursprüngliche