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Richtung wiedergabt, wohin und wozu sie geordnet warenund sind, nämlich zu jenem höchst seligen und einzigenVermögen, Gott ohne einige störende Vermittelung zu ge-nießen, wo denn Gott Sich im Wesen der Seele offenba-ret, ihr ganzes Wesen und alle ihre Kräfte an Sich ziehetund sie mit Sich einiget. So hangen sie nun alle Gottan, alle suchen Ihn, ihnen allen zeiget Er Eich, sie allekosten Ihn; hat nun jede derselben nach ihrer Art undVermögen Gott gefunden, Seine Süßigkeit gekostet. Ihngeschauet, dann können sie nichr mehr von Ihm lasten, siemuffen Ihm überall folgen und nacheilen, und weil sieIhn im Innersten, im Wesen der Seele schauen und fin-den , so geben sie sich zumal dahin ein, nun umfasset sieGott, sie umfassen Ihn, nun speiset und sättiget Er sie,jede einzelne, wie sie es bedarf, nun ist Aller Wille Einerund der Eine der Wille Aller; und so ist es denn anihnen wahr geworden, was der Herr sagt ch: „Wenn Icherhöhet werde seyn, dann ziehe Ich alles zu Mir." Denneiniget sich die höchste Kraft des Geistes mit Christo, sowird sie empor gehoben mit Ihm und in Ihm und ziehetalle übrige ihr untergeordnete Kräfte sich nach, und sokommt denn jede wieder dahin, woher sie ausgegangen ist,in ihren ersten Ursprung; denn ist einmal die oberste See-lenkraft auf ihrem höchsten Zielpunkte angelanget, wozuder Geist geschaffen ist, dann müssen wohl auch die niede-ren Kräfte auf ihrer höchsten Stufe stehen, wohin sie be-stimmet sind, fehlte es an der obersten, dann würden wohldie andern untergeordneten alle gebrechlich und ihrem Zielenoch ferne sinn. Und so kann denn jeder an sich erkennen,ob es mit ihm recht oder unrecht stehe. Ist der innereMensch wohl geordnet in seinem Besten, dann wird wohlauch der äußere in seiner gehörigen besten Ordnung undRichtung seyn; denn was der Geist auf seiner Höhe vonGott empfängt, das theilet er den niederen Kräften mit,und wie ihn Gott ordnet und regelt, so regelt er hinwiederauch diese, und so wird der innere durch den äußeren Men-