61
nem schöncn, ziemlich windstillen Nachmittage— 17te September — zu mehrmaligem Ablas-sen zweier Flugkähne, des Bunten und desGrauen.
Im Anfänge dieser Versuche wehrte ein ge-ringer Lustzug aus Süden, als wohin eben un-ser Schwengel geruhtet stand. Manche mein-ten, dieser Umstand wäre ungünstig, und äußer-ten, wenn der Luftzug dem Kahne nachgingemüßte er besser treiben: aber wir wollten ja garnicht wissen, wie der Wind auf meine Kahnewirkte, sondern welche Bahn sie, allein in Fol-ge ihrer Gestalt und Belastung, nothwmdighalten müßten; und Gegenwind war mir immerlieber als Nachwind, weil ick bei dem ersten un-glücklichen Sturze meines Bunten schon eineungünstige Einwirkung des damaligen Nachwin-des vermachet hatte, und zwar mit Recht, wieman bald fth'n wird.
Zuerst ging jetzt, aus Kahnlage, der Buntehinab: Schwerpunkt aus ein Viertel des Halb-messers hinausgerückt. Es war schön anzufthn,wie er sich anfangs schnell, dann immer sanftersenkte und fortzog; aber da er, nach so manchenfrüher überstandmen Zufällen, Veränderungen,Ausbesserungen, Hin- und Herfahrten, sich et-was flügeln mochte, so wandte er sich als erein Stück fortgezogen war, im weiten Bogenum, und schwamm zurück nach dem Fuße desBerges, auf dessen Abhänge er sich unbeschädigtniedersetzte. Ich hatte vorausgefagt, daß einsolches Wenden leicht geschehen könnte, ebenvermöge einer Unrechten Flügclung fast zu er-warten stände, hatte aber auch verkündet, daßich daraus dir Möglichkeit folgern würde, ei-nen Kahn, war' er erst so groß und auf solcherHöhe, daß eilt Mensch sich ihm anvertraucu