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nicht ohne Mühe und Kosten machen; und weilich, um das Gerüst auf den höchsten Kopf desBottendorfer Berges zu stellen, c ort erst felsigenGrund zu planiren hatte, von einem Tage -umandern aber die Kosten dieser Arbett scheute— nicht auftubringen wusste —; so blieb meinGerüst bis zum sechsten Juli stehn wo csstand. An diesem. Tage aber stür-te ein heftigerSturm, -der sich in den Nachinittagsstunden er-hob, und im Oberboden nebst dessen Vorsprun-ge Flache genug fand um kräftig anzufassen,das ganze luftige Gebarst dergestalt um, daßVieles in Trümmern ging. Mir blieb nichtsübrig als diese zu sammeln.
Da sich indeß unter dem Zusammenbruchenoch so viel Gesundes fand, daß Ein Stativ dar-aus hecgestellt werden konnte, und -Herr Ober-Amtmann Mettler zu Wendelstein mir die Auf-stellung eines Stativs auf der dortigen Reitbahn,einem jetzigen Garten der auf einem steilen Fel-sen, 100 rheinl. Fuß hoch, über dem Spiegelder Unstrut liegt, gewahrte, gingen wir imSeptember, nach zweckmäßiger Vorbereitung wie-der ans Werk. Dem Stariv nahmen wir 4 El-len von der Lange seiner Füße, setzten aber inden Kopf desselben einen Baum von fast vierEllen Höhe, auf dessen Gipfel sich ein Schwen-gel bewegt, der mit seinem langem Ende nochetwas über den Felsrand hinausragt. Bei Auf-legung dieses Schwengels gaben Meister Bern-hard und sein Lehrling, Heinrich Zimmermann,uns eilten schönen Beweis ihrer Schwindellosig-keit. Das Stativ stand aufgerichtet, der Stand-banm, gleich anfangs in den Cylinder eingesetzt,war mit diesem hinaufgehoben worden. Jcl,wollte Leitern auf den Felsen hinaufschaffcn las-sen, mittelst deren der Schwengel auf des Stand-