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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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diese bloße Darstellung des innern unsichtbarenLebens vor dem Bücke des Endlichen, kann sienicht vernichten, weil sic sonst sich selbst müßtevernichten können; sie, die bloß für mich, undum meinetwillen da ist, und nicht ist, wennich nicht bin. Gerade darum, weil sie michtödtet, muß sie mich neu beleben; es kann nurmein in ihr sich entwickelndes höheres Lebenscyn, vor welchem mein gegenwärtiges ver-schwindet; und das, was der Sterbliche Todnennt, ist die sichtbare Erscheinung einer zwei-ten Belebung. Stürbe kein vernünftiges We-sen auf der Erde, bas da nun einmal ihr Lichterblickt halte, so wäre kein Grund da, einesneuen Himmele und einer neuen Erde zu har-ren: die einzig mögliche Absicht dieser Natur,Vernunft darzusiellen und zu erhalten, wäreschon hienieden erfüllt, und ihr Umkreis wäregeschlossen. Aber der Akt, durch den sie einfreies selbstständiges Wesen tödtet, ist ihr fei-erliches aller Vernunft kündbares Hinüberschrei-ten über diesen Akt, und über die ganze Sphä-