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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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der Wolke, und umfängt die Natur, wie diekühle Nacht die Erde.

Aller Tod in der Nacur ist Geburt, undgerade im Sterben erscheint sichtbar die Er-höhung des Lebens. Es ist kein tödtendesPrincip in der Natur, denn die Natur ist durch-aus lauter Leben; nicht dcrTod tödtek, sonderndas lebendigere Leben, welches, hinter dem al-ten verborgen, beginnt, und sich entwickelt. Todund Geburt ist bloß das Ringen des Lebensmit sich selbst, um sich stets verklärter und ihmselbst ähnlicher darzustellen. Und Mein Todkönnte etwas anders seyn meiner, der ichüberhaupt nicht eine bloße Darstellung undAbbildung des Lebens bin, sondern das ur-sprüngliche, allein wahre, und wesentliche Le-ben in mir selbst trage? Es ist gar keiltmöglicher Gedanke, baß die Natur ein Lebenvernichten solle, das aus ihr nicht stammt; dieNatur, um deren willen nicht ich, sonder» dieselbst nur um meinetwillen lebt.

Aber selbst mein natürliches Leben, selbst