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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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Freiheit, und blickt hindurch durch den Ir/lhum und die Mißgestalt bis zum Wahrenund Schönen, so wie auf der unbewegtenWasserfläche die Formen rein und in einemmildern Lichte steh abfpiegeln.

Mein Geist ist auf ewig verschlossen fürdie Verlegenheit und Verwirrung, für dieUngewißheit, den Zweifel, und die Acngstlich-keit; mein Herz für die Trauer, für die Reue,für die Begier. Nur Eins ist, das ich wissenmag: was ich thun soll, und dieß weiß ichstets unfehlbar. Uebcr alles andere weiß ichnichts, und weiß es, daß ich darüber nichtsweiß, und wurzle fest ein in dieser meinerUnwissenheit, und enthalte mich, zu meinen,zu muthmaßcn, mit mir selbst mich zu ent-zweien über das, wovon ich nichts weiß.Kein Ereigniß in der Welt kann durch Freu-de, kcins durch Betrübniß mich in Bewegungsetzen; kalt und ungerührt sehe ich auf alleherab, denn ich weiß, daß ich kein einziges zndeuten, noch seinen Zusammenhang mit dem,

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