Z20
und ohne ihren Willen auf ihre Kräfte undVerhältnisse. Sic thun auf ihre eigne Vcraut-wortuug, was sie thun, wo ich cs nicht ändernkann, oder nicht darf, und der ewige Willewird alles zum Besten lenken. Mir ist mehrdaran gelegen, daß ich ihre Freiheit ehre,als, daß ich verhindere oder aufhebe, was mirbeim Gebrauche derselben böse scheint.
Zch erbebe mich in diesen Standpunkt,mid bin ein neues Geschöpf, und mein ganzesVcrhältnlß zur vorhandenen Welt ist verwan-delt. Die Faden, durch weiche bisher meinGcmüth an diese Welt augeknüpft war, unddurch deren geheimen Zug es allen Bewegun-gen in ihr folgte, sind auf ewig zerschnitten,und ich siehe frei, und selbst meine eigne Welt,ruhig, und unbewegt da. Nicht mehr durchdas Herz, nur durch das Auge ergreife ich dieGegenstände, und hänge zusammen mit ihnen,und dieses Auge selbst verklärt sich in der
Frei-