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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
308
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und selig seyn. Ich weiß unmittelbar nur,was ich soll. Dieses will ich unbefangen, freu-dig, und ohne Klügelei thun; denn es ist dei-ne Stimme, die es mir befiehlt, die Verord-nung des geistigen Weitplans an mich; unddie Kraft, mit der ich cs ausrichte, ist deineKraft. Was durch jene mir geboten, wasdurch Kiese ansgerichtet wird, ist in jenem Pla-ne gewiß und wahrhaftig gut. Ich bin ruhigbei allen Ereignissen in der Welt, denn siesind in deiner Welt. Nichts kann mich ir-ren, oder befremden, oder zaghaft mache», sogewiß Kn lebst, und ich dein Leben schaue.Denn in dir, und durch dich hindurch, o Un-endlicher, erblick- ich selbst meine gegenwärtigeWelt ln einem andern Lichte. Natur, undNaturerfolg in den Schicksalen und Wirkun-gen freier Wesen, wird dir gegenüber zu einemleeren, nichts bedeutenden Worte. Es ist keineNatur mehr; du, nur du bist. Es erscheint

mir nicht mehr, als Endzweck der gegenwärti-gen Welt, daß nur jener Zustand des allgemei,