Jener ewige Wille ist also allerdings Welt-schöpfer, so wie er es allein seyn kann, undwie cs allein einer Schöpfung bedarf; in derendlichen Vernunft. Diejenigen, welcheihn aus einer ewigen trägen Materie eineWeit bauen lassen, die dann auch nur trägeund leblos seyn könnte, wie durch menschlicheHände verfertigte Gerathe — und kein ewigerFortgang einer Entwickelung aus sich selbst,oder die cs sich anmuthen, das Hcrvorgcheneines materiellen Etwas aus dem Nichts zudenken, kennen weder die Welt, noch Ihn. Esist überall Nichts, wenn nur die Materie Et-was seyn soll, und es bleibt überall und in alleEwigkeit Nichts. Nur die Vernunft ist; bisunendliche an sich, die endliche in ihr, unddurch sie. Nur in unfern Gemüthcrn erschafter eine Welt; wenigstens das, woraus wirsie entwickeln, und das, wodurch wir sie ent-wickeln: — den Ruf zur Pflicht; und über-einstimmende Gefühle, Anschauung und Dcnk-sefetze. Es ist sein Licht, durch welches wir
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten