Pflicht, welche, die Sache genau angesehen,eben so unbegreiflich ist, als unsre Ucbercin«stimmung über die Produkte unsrer gegeuseiti»gen Freiheit, — diese Uebereinstimmung istResultat des Einen, ewigen unendlichen Wil-lens. Unser Glaube an sie, den ich oben be-trachtete, als Glauben an unsre Pflicht, ist ei-gentlich Glauben an Ihn, an Seine Vernunft,und an Seine Treue. — Was ist denn nundoch das eigentlich, und rein Wahre, das wirin der Sinnenwelt annehmen, «nd an welcheswir glauben? Nichts anderes, als daß ausunsrer treuen, und unbefangenen Vollbringungder Pflicht in dieser Welt ein unsre Freiheit,und Sittlichkeit förderndes Leben in alle Ewig-keit sich entwickeln werde. Findet dies statt,dann hat unsre Welt Wahrheit, und die ein-zige für endliche Wesen mögliche; es muß stattfinden, denn diese Welt ist Resultat des ewige»Willens in uns; aber dieser Wille kann zufol-ge der Gesetze seines Wesens keinen andern End-zweck mit Endlichen haben, als den angegebnen.
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