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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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291
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Jener erhabne Wille geht sonach nicht ab-gesondert von der übrigen Vernunftwclt seinenWeg für sich. Es ist zwischen ihm und allenendlichen vernünftigen Wesen ein geistiges Band,und er selbst ist dieses geistige Band der Vcr-nunftwelt. — Ich will rein und entschiedenmeine Pflicht, und Er will sodann, daß csmir, in der geistigen Welt wenigstens, gelinge.Jeder gesetzmäßige Willcnsentschluß des End-lichen gehet ein in ihn, und — bewegt, undbestimmt ihn, nach unsrer Weise zu reden, —nicht zufolge eines augenblicklichen Wohlgefal-lens, sondern zufolge des ewigen Gesetzes sei-nes Wesens. — Mit überraschender Klarheittritt er jetzt vor meine Seele, der Gedanke,der mir bisher noch mit Dunkelheit umringtwar, der Gedanke: daß mein Wille, bloß alssolcher, und durch sich selbst Folgen habe. Erhat Folgen, indem er durch einen andern ihmverwandten Willen, der selbst That, und daseinige Lebens-Prineip der geistigen Welt ist,unfehlbar und unmittelbar vernommen wird;