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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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Gesetz der übersinnlichen Welt wäre sonach einWille.

Ein Wille, der rein, und blos als Willewirkt, durch sich selbst, schlechthin ohne allesWerkzeug, oder sinnlichen Stoff seiner Einwir-kung, der absolut durch sich selbst zugleichThat ist, und Produkt, dessen Wollen Ge-schehen, dessen Gebieten Hinstcllen ist; in wel-chem sonach die Forderung der Vernunft, abso-lut frei, und sclbstthätig zu seyn, dargestellt ist.Ein Wille, der in sich selbst Gesetz ist, dernicht nach Launen, und Einfällen, nach vorhe-rigem Ucberlegcn, Wanken und Schwankensich bestimmt, sondern der ewig und unverän-derlich bestimmt ist, und auf den man sicherund unfehlbar rechnen kann, so wie der Sterb-liche sicher auf die Gesetze seiner Welt rechnet.Ein Wille, in welchem der gesetzmäßige Willeendlicher Wesen unausbleibliche Folgen hat;aber auch nur dieser ihr Wille; indem er füralles andere unbeweglich, und alles andere fürihn so gut als gar nicht vorhanden ist.