denn er ist das nothwendig fortdauernde, undvon ihr unabtrcui'.üche Gebot der Verminst.Seine nothwendige Wirksamkeit würde sonachin diesem Falle uns auf ein drittes Leben hin-weisen, in welchen! die Folgen des guten Wil-lens aus dem zweiren sich zeigen würden, undwelches folgende Leben in diesem zweiten auchnur geglaubt würde; zwar mit festerer, undunerschütterlicher Zuversicht, nachdem wir dieWahrhaftigkeit der Vernunft schon durch dieThat erfahren, und die Früchte eines reinenHerzens in einem schon vollendeten Leben treuaufbcwahrt wieder gefunden hätten.
Wie in dem gegenwärtigen Leben alleinaus dem Gebote einer bestimmten Handlungunser Begriff eines bestimmten Ziels, und ausdiesem die ganze Anschauung der uns gege-benen Sinncnwelt entsteht, eben so wird imkünftigen auf ein ähnliches, jetzt für uns völligundenkbares Gebot der Begriff eines nächstenZiels für dieses Leben, und auf dieses die An-schauung einer Welt, in der uns die Folgen