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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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— §6y

«nserS guten Willens im gegenwärtigen Lebe»vorausgegcbcn sind, sich gründen. Die gegen-wärtige Welt ist überhaupt nur durch dasPflichtgebot für uns da; die andere wird unsgleichfalls nur' durch ein anderes Psiichtgcbotentstehen: denn auf eine andere Weise giebtes für kein vernünftiges Wesen eine Welt.

Dies sonach ist meine ganze erhabene Be-stimmung, mein wahres Wesen. Zch bin Gliedzweier Ordnungen; eu er rein geistigen, in derich durch den bloßen reinen Willen herrsche,und einer sinnlichen, in der ich durch meineThat wirke. Der ganze Endzweck der Ver-nunft ist reine Thatigkeit derselben, schlechthindurch sich selbst und ohne eines Werkzeugs außersich zu bedürfen, — Unabhängigkeit von allem,das nicht selbst Vernunft ist, absolute Unbe-dingtheit. Der Wille ist das lebendige Prineipder Vernunft, ist selbst die Vernunft, wen»sie rein und unabhängig ausgesaßt wird; die