— 267 —-
Ziele desselben sich verhalten die Folgen unscrsguten Willens im gegenwärtigen. Das gegen-wärtige ist der Anfang unsrer Existenz; cswird uns eine Ausstattung für dasselbe undein fester Vodcn in ihm frei geschenkt: daskünftige ist die Fortsetzung dieser Existenz; fürdasselbe müssen wir einen Anfang, und einenbestimmten Standpunkt uns selbst erwerben.
Und nun erscheint das gegenwärtige Lebennicht mehr als unnütz und vergeblich; dazu,und nur allein dazu, um diesen festen Grundin einem künftigen Leben zu gewinnen, ist csuns gegeben, und allein vermittelst dieses Grun-des hängt cs mit unfcrm ganzen ewigen Da-seyn zusammen. — Es ist sehr möglich, daßauch dieses zweiten Lebens nächstes Ziel durchendliche Kräfte mit Sicherheit und nach einerRegel eben so unerreichbar scy, als das Zieldes gegenwärtigen Lebens cs ist; und daß auchdort der gute Wille als überflüssig, und zweck-los erscheine. Aber verlohnen kann er dorteben so wenig seyn, als er cs hier seyn kann,