denken, daß ich so handeln solle, nöthigt mich,zu glauben, daß aus diesem Handeln etwaserfolgen werde; es cröfnet dem Auge meinesGeistes die Aussicht auf eine andere Welt; dieda allerdings Welt ist, ein Zustand ist, undkein Handeln, aber eine andere und bes-sere Weit, als die für mein sinnliches Augevorhandene; es macht, daß ich diese bessereWelt begehre, sie mit allen meinen Triebenumfasse, und ersehne, nur in ihr lebe, und nuran ihr mich befriedige. Zencs Gebot bürgtmir durch sich selbst für die sichere Erreichungdieses Zwecks. Dieselbe Gesinnung, mit derich mein Mizcs Denken und Leben auf diesesGebot richte und hefte, und nichts sehe außerihm, führt zugleich die unerschütterliche Ueber-zeugung bei sich, daß die Verheißung desselbenwahr und gewiß scy, und hebt die Möglichkeitauf, das Gegenthcil auch nur zu denken. Wieich im Gehorsam lebe, lebe ich zugleich in derAnschauung seines Zwecks; lebe ich in der bes-sern Welt, die er mir verheißet.
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