dazu das Mittel ist. Ich will, daß etwaswirklich werde, weil ich handeln soll, daß cswirklich werde; — gleichwie ich nicht hungre,weil Speise für mich vorhanden ist, sondernetwas mir zur Speise wird, weil ich hungre;eben so handle ich nicht so, wie ich handle,weil mir etwas Zweck ist, sondern es wirdmir etwas Zweck, weil ich so handeln soll.Ich habe den Punkt, nach welchem hin ichmeine Linie ziehen will, nicht schon vorher imAuge, und lasse nun durch seine Lage die Rich-tung der Linie, und den Winkel, welchen siemachen wird, bestimmen; sondern ich ziehemeine Linie schlechthin in einen rechten Winkel,und dadurch werden die Punkte bestimmt, inwelche meine Linie treffen muß. Der Zweckbestimmt nicht den Inhalt des Gebots, sondernumgekehrt, der unmittelbar gegebne Inhalt desGebots bestimmt den Zweck.
Ich sage, das Gebot des Handelns selbstist cs, welches durch sich selbst mir einen Zweck>cht: dasselbe in mir, was mich nbthigt, zu