Druckschrift 
Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
173
Einzelbild herunterladen
 

der außer mir, noch in mir, sondern nur ei-nen unaufhörlichen Wechsel. Ick weiß überallvon keinem Seyn, und auch nicht von mei-nem eignen. Es ist kein Sern. Zeh selbstweiß überhaupt nicht, und bin nicht. Bildersind: sie sind das Einzige, was da ist, undsie wissen von sich, nach Weise der Bilber:Bilder die vorüberschwebcn, ohne das etwasscy, dem sie vorüberschweben; die durch Bil-der von den Bildern Zusammenhängen, Bil-der, ohne etwas in ihnen Abgcbildctes, ohneBedeutung und Zweck. Zeh selbst bin einsdieser Bilder; ja, ich bin selbst dies nicht, son-dern nur ein verworrenes Bild von den Bil-dern. Alle Realität verwandelt sich in einenwunderbaren Traum, ohne ein Leben, vonwelchem geträumt wird, und ohne einen Geist,dem da träumt; in einen Traum, der ineinem Traume von sich selbst znsainmcnhängt.Das An schauen ist der Traum; das Den-ken, die Quelle alles Seynö, und aller