Druckschrift 
Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
159
Einzelbild herunterladen
 

mich selbst hinweg springen kann. Alle Ver-suche, einen solchen Zusammenhang an sich,ein Ding an sich, das mit dem Zeh an sich,an sich zusammenhängt, zu denken, sind ledig-lich ein Zgnorircn nnscrs cignM Denkens, einsonderbares Vergessen, daß wir keinen Gedan-ken haben können, ohne ihn eben zu den-ken. Zcncs Ding an sich ist ein Gedanke;der ein stattlicher Gedanke scyn soll, undwelchen doch niemand gedacht haben will.

D. G. Von dir also habe ich keine Ein-wendungen zu fürchten gegen die entschlosseneAufstellung des Satzes, daß das Bewnßc-seyn eines Dinges außer uns absolutnichts weiter ist, als das Produ kt u n -sers eignen Vorstellungs-Vermögens,und daß wir über das Ding nichts weiterwissen, als was wir darüber eben wissen,durch unser Bewußtseyn setzen, dadurch,daß wir überhaupt Bewußtseyn, und ein sobestimmtes, unter solchen Gesetzen stehendesBewußtseyn haben, hervorbringcn?