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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
107
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sehe, oder schmecke nie schlechtweg, wie duschon vorhin bemerkt hast, sondern sehe immerroth oder grün, u. s. w. schmecke immer süßoder bitter u. s. w. Sehen, Schmeckc/? unddergleichen, sind nur höhere Bestimm n:'»wirklicher Empfindungen, sind Sassen,denen ich die letztem, jcdcch nicht wilikührlick),sondern durch die unmittelbare Empfindungselbst geleitet, unterordne. Ich sehe sonach inihnen überall keine äußeren Sinne, son-dern nur besondere Bestimmungen desObjects, des inner» Sinnes, meinerAssertionen. Wie sic mir zu äußeren Sinnenwerden, oder genauer, wie ich darauf komme,sie dafür zu halten, und so zu nennen, davonist jetzt eben dis Frage. Zch nehme meinGcständniß, daß ich kein Organ für den Ge-genstand habe, nicht zurück.

D. G. Nun redest du doch von Gegen-ständen, als ob du wirklich von ihnen wüßtest,und ein Organ des Wissens fürste hättest?