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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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D. G. Bedenke dich hierbei wohl. EskLimce dir verübelt werden, daß du mir dieszugestchst. Was ist denn dein äußerer Sinnüberhaupt, und wie kannst du ihn einen äußernnennen, wenn er sich nicht auf äußere Gegen-stände bezieht, und das Organ für dieselbenist?

I. Zch will Wahrheit, und kümmere michwenig darum, was man mir verübeln werde. Ich unterscheide schlechthin, weil ich esunterscheide, grün, süß, roth, glatt, bitter,Wohlgcruch, rauh, Violinenschall, Uebelgeruch,Klang der Trompete. Unter diesen Empfin-dungen sehe ich nun einige in gewisser Rück-sicht eben so schlechthin gleich, wie ich sie inanderer Rücksicht schlechthin unterscheide; soempfinde ich grün und roth unter sich; süßund bitter unter sich, glatt und rauh untersich u. s. w. als gleich, und diese Gleichheitempfinde ich als sehen, schmecken, fühlen u.s. w. Sehen, Schmecken u. s. w. sind ja»icht selbst wirkliche Empfindungen, denn ich