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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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Denken schlechthin durch das Denken. Mankann auch dem beschämten Zustande einerAcußerung der bloßen Naturkraft, als etwaeiner Pflanze, einen Zustand der Unbestimmt-heit vorausdcnkcu, in welchem ein reichhaltigesMannigfaltiges von Bestimmungen gegeben ist,die sie, sich selbst überlassen, annchmcn könnte.Dieses mannigfaltige Mögliche ist mm aller-dings in ihr, in ihrer cigcuthümlichen Kraftgegründet; aber es ist nicht für sie, weil sieder Begriffe nicht fähig ist, sic kann nichtwählen, sie kann nicht durch sich selbst der Un-bestimmtheit ein Ende machen; äußere Bestim-mungs-Gründe müssen cs seyn, welche sie aufdas Eine von allen möglichen einschranken,worauf sie selbst sich nicht, einschranken kann.Zn ihr kann ihre Bestimmung nicht vor ihrerBestimmung vorher stattfiuden, denn sic hatnur Eine Weise bestimmt zu seyn, die ih,rem wirklichen Seyn nach. Daher kam csauch wohl, daß ich mich oben gcnöthigt fand,zu behaupten, daß die Aeußerung jeder Kraft