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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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überhaupt gedacht, läßt sich füglich ein sitt-liches ^Gesetz nennen^ Eine Wirksamkeit derletzter:! ist ein tugendhafter Wille, und die dar-aus erfolgende Handlung Tugend. Ein Siegder crstcrn ohne Harmonie mit der letzter,! istUntugend; ein Sieg derselben über die letztereund gegen ihren Widerstreit ist Laster.

Die Kraft, welche jedesmal siegt, siegtnothwendig; ihr Uebergewieht ist durch den Zu-sammenhang des Universum bestimmt: sonachist durch denselben Zusammenhang auch die Tu-gend, die Untugend nud das Laster jedes In-dividuum unwiderruflich,chcstimmt. Gieb derNatur nochmals den Lauf eines Muskels, dieBiegung eines Haares an einem bestimmtenIndividuum, und sie wird dir, wenn sie imE-anzcn denken, und dir antworten könnte,daraus alle guten Thatcn, und alle Unthatenseines Lebens von Anbcgin bis an sein Endeangcbcn. Aber darum hört die Tugend nichtauf Tugend, und das Laster Laster zu scyn.Der Tugendhafte ist eine edle, der Lasterhafte