eine unedle und verwerfliche, jedoch aus demZusammenhänge des Universum nochn endig er-folgende Natur.
Es giebt Neue, und ste ist das Bewußt-fern des fortdauernden Screbens der Menjch-heit in wir, auch nachdem dasselbe besiegeworden, verbunden mit dem unangenehmen Ge-fühl, daß es besiegt worden; ein beunruhige!»des aber doch köstliches Unterpfand unsrer edle-,ren Natur. Aus diesem Bewußtscyn unfcrüErundtricbcs entsteht auch das Gewissen,und die größere oder geringere Schärfe undReizbarkeit bis zu dem absoluten Mangel des-selben bei verschiedenen Individuen. Der Un-edlere ist der Reue nicht fähig, weil die Mensch-heit in ihm auch nicht einmal so viel Krafthat, um niedere Triebe zu bestreiten. Beloh-nung und Strafe sind die natürlichen Folgender Tugend und des Lasters zur Hervorbriu-guiig neuer Tugend und neuen Lasters. Durchhäufige bedeutende Siege nemlich wird unsreeigenthümliche Kraft ausgcbrcitet, und verstärkt;