bäudc die bekannte Erscheinung in nnserm Bc-wußtseyn, die wir Willen nennen. Ein Wol,len ist das unmittelbare Bewußtscyn der Wirk-samkeit einer unserer inncrn Naturkräfte: Dasunmittelbare Bewußtscyn eines Strebens die-ser Kräfte, das noch nicht Wirksamkeit ist,weil es durch gegenstrcbende Kräfte gehemmtwird, ist im Bewußtsey» Neigung, oder Be-gierde; der Kampf der streitenden Kräfte, Un-entschlossenheit; der Sieg der einen, Willens-Entschluß. Ist die strebende Kraft bloß diese,nigc, die uns mit der Pflanze, oder dem Thicregemein ist; so ist in unscrm inncrn Wesenschon eine Trennung und Herabsetzung erfolgt,das Begehren ist nnserm Range in der Reiheder Dinge nicht gemäß, sondern unter demsel-ben, und kann nach einem gewissen Sprach-gebrauchs sehr wohl ein niederes genannt wer-den. Zst jenes Strebende die ganze ungctheilteKraft der Menschheit; so ist das Begehrenunsrer Natur gemäß, und kann ein höheresgenannt werden. Das Streben der letztem
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