einer ursprünglichen und selbstständigen Krafthccvorgehendcs, und muß im Bewußtsein, alssolches gefunden werden. Deswegen finde ichmich überhaupt als ein selbstständiges We-sen. — Aus eben diesem Grunde erscheine ichmir als frei in einzelnen Begebenheiten mei-nes Lebens, wenn diese Begebenheiten Aeuße-rungen der selbstständigen Kraft sind, die mirfür mein Individuum zu Thcil geworden;als zurückgehalten und eingeschränkt,wenn durch eine Verkettung äußerer Umstän-de, die in der Zeit entstehen, nicht aber in derursprünglichen Beschränkung meines Indivi-duum liegen, ich nicht einmal das kann, wasich Meiner individuellen Kraft nach wchl könn-te; als gezwungen, wenn diese individuelleKraft durch die Uebermacht anderer ihr entge-gengesetzten, sogar ihrem eigenen Gesetze zuwi-der, sich zu äußern genöthigt wird.
Gieb einem Baume Bewußtsein, und laßihn ungehindert wachsen, seine Zweige verbrei-ten, die seiner Gattung cigenthümlichen Blät-