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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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ter, Knospen, Dlüthcn, Früchte hervoröringen.Er wird sich wahrhaftig nicht dadurch be-schränkt finden, daß er nun gerade ein Daumist, und gerade von dieser Gattung, und geradedieser Einzelne in dieser Gattung; er wird sichfrei finden, weil er in allen jenen Acußerungcnnichts thut, als was seine Natur fodert; erwird nichts anderes thun wollen, weil er nurwollen kann, was diese fodert. Aber laß seinWachSthnm, durch ungünstige Witterung, durchMangel an Nahrung, oder durch andere Ur-sachen zurückgehaltcn werden; er wird sich be-grenzt und gehindert fühlen, weil ein Trieb,der wirklich in seiner Natur liegt, nicht befrie-digt wird. Binde seine frei umhcrstrcbendenAcste an ein Geländer, nLthige ihm durch Ein-pfropfung fremde Zweige auf; er wird sich zueinem Handeln gezwungen fühlen: seine Aestewachsen allerdings fort, aber nicht nach derRichtung, die die sich selbst überlassene Kraftgenommen haben würde; er bringt allerdingsFrüchte, aber nicht die, die seine ursprüngliche