änderung, so ist in ihm keine Bestimmtheitmehr, sondern ein Uebergehen aus einem Zu-stande in den entgegengesetzten andern durchUnbestimmtheit hindurch. Der Zustand der Be,stimmthcit des Dinges ist sonach Zustand, undAusdruck eines bloßen Leidens; und ein bloßesLeiden ist ein unvollständiges Daseyn. Es be-darf einer Thatigkeit, die diesem Leiden ent-sprecbe, aus welcher sich dasselbe erklären, durch,und vermittelst welche cs sich erst denken lasse;oder, wie man sich gewöhnlich ausdrückt, dieden Grund dieses Leidens enthalte.
Was ich dachte, und zu denken gcnöthigtwar, war daher kcincsweges dies, daß die vcr-schiedcnen ans einander folgenden Bestimmun-gen der Narur, als solche einander bewirken;— daß die gegenwärtige Beschaffenheit sichselbst vernichte, und in dem künftigen Momen-te, da sie selbst nicht mehr ist, eine andere-die nicht sie selbst ist, und die in ihr nichtliegt, an ihrer Stelle hervorbringc, welchesvöllig undenkbar ist, Die Beschaffenheit bringt