IV. Zukunft'
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Hahnenfeder in ihrem Manuskripte mit großer,treffender Wahrheit geschildert hat. Seit demP Mißlingen des Aufstandes von 1809 hat die frü-here Einheit, die noch matt in Oesterreich nachge-balten, dem Reiche gänzlich stch entzogen: am
Tage nach der Schlacht von Eßling gieug derGeist von Alttentschland zum letztenmal am altenKaiserhaus vorüber, und es hat ihn nicht begriffen,noch beschworen. Seither ist es dem neuen Tcutfch-land in seiner Politik fremd geworden, in vielenVerhältnissen feindlich, in vielen, die heilsam stcherwiesen, wenn ein natürliches Gegengewicht vor-handen geweseu, hat beym Mangel desselben sein Ein-fluß nachtheilig stch gezeigt. Preußen, dem das Gegen-gewicht) an der Spitze des konstitutionellen Teutfch-lands dem stabilen Principe jener Macht entgegen,anvertrant gewesen, hat seine Bestimmung seitGi6 gänzlich verkannt, und darüber, indem dieIdee völlig von ihm gewichen, seine sociale Bedeu- ^tung in Teutschland, und mit ihr seine politischein Europa, wo es fortan nur als eine untergeord-nete Macht vom dritten Range gilr, eingebüßt.
So ist Alles unheilbar, verschoben und verrückt;der Teutschs hat stein Vaterland, wie er gehofft,
- gewonnen, denn Teutschland ist nur eine diploma-
- tische Fiction geworden, und das Naturrecht ist^ sein Staatsrecht; aber es fehlt der Vollziehung