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Europa und die Revolution
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274 Europa und die Revolution. ^

Mittelpunktes gehalten und geschützt, hatten mirdem Adel, den angesiedelten und angeeigneten Er-, oberern des Landes, und der Priesterschaft, in dem "großen Feudalvertrage sich vereint, um die Erober-ten fortdauernd in der Unterwürfigkeit zu halten.

Als die Verbündeten aber sich im Verlauf der Zeitenbald entzwcyt, indem die Könige nach unbeschränk-ter Herrschaft, die Aristokratie nach der Oligarchiegestrebt, sind die Unterworfenen allmählich zumdritten Stand erwachsen, nun dem einen, danndem andern der streitenden Theile beygetreten, undhaben sich zuletzt, bald durch Gewalt im offenenAufstand, bald durch gütliche Vertrage, ihr altesverlornes Recht wieder zurückgcwonnen. Das ist inder Kürze die Geschichte der Zeiten, die nach demVerlauf des Mittelalters eingetreten; ganz dasUmgekehrte derjenigen, die ihm vorangegangen undes herbeygeführt. Wie dort nämlich die Germa-nen von außen herein die römische Herrschaft all-mählich untergraben, und Glied um Glied vomgroßen Körper ihres Reiches abgehanen; so ist eshier der Aufstand der von den Germanen bezwun-genen Völker gegen ihre Herrschaft, der von innenheraus ihr großes Reich aufgelöst, und auf seinenTrümmern eine neue europäische Republik begrün-den will. Und es ist in beyden nur ein zwiefacher !Athemzug der Geschichte dargestellt, die, einathmend '